Die Google Sitelinks sind ja nett und schön, doch irgendwie liefert der Algorithmus dahinter nur sehr selten wirklich passenden Ergebnisse.
Sehr oft erscheinen mir die bis zu 8 Direktlinks unterhalb des ersten Suchergebnisses mehr als eine zufällige Ansammlung. Bei einigen Wenigen Softwareprojekten passen die Ergebnisse zwar seltsamerweise wie die Faust aufs Auge, doch gerade bei einigen Communitys verstehe ich nicht, wie unwichtige Profil-URLs den Weg in die Sitelinks finden.
Wäre es da nicht schön die Sitelinks als Webmaster selber bestimmen zu können, oder Google zumindest per Meta-Tag oder robots.txt einige Favoriten vorschlagen zu dürfen? In den Google Webmaster Tools ist es dem Seitenbetreiber aktuell nur möglich einzelne Sitelinks für maximal 3 Monate zu sperren, selber editieren oder gar hinzufügen kann man aktuell noch nicht.
Klar, das würde sicherlich auch wieder zu viel Manipulation führen, doch im Prinzip weiß der Seitenbetreiber doch am ehesten, was auf seiner Webseite am meisten hervorgehoben werden sollte, oder nicht?
So, das war mein spontanes Wort zum Sonntag ;)
Eine Sache die mich jeher an vielen Seiten stört die JavaScript-Funktionen nutzen ist, dass sie selten Permalink-Tauglich programmiert werden.
Ein Beispiel: Viele Webseiten setzen seit geraumer Zeit auf sogenannte Accordions um viele Inhalte auf wenig Platz darzustellen. Das Problem was diese Dinger jedoch oft haben ist, das ich keinen Link generieren kann der dem Empfänger genau das zeigt was ich ihm hier evtl. zeigen wollte.
Eventuell möchte ich mein Gegenüber mit einem Link genau auf eine meiner Referenzen hinweisen die ich eben mittels eines Accordions dargestellt habe. Bei den meisten Webseiten endet das dann mit Aussagen wie:
Hier der Link zu meinen Referenzen:
http://meinedomain.de/referenzen.html
Bitte scrollen Sie doch bis ans Ende des aufklappbaren Menüs und klicken Sie dann auf den Eintrag “Musterfirma”.
Das ist weder Zugänglich, noch benutzerfreundlich! Dabei wäre es mit Ankern doch so einfach! Wäre es nicht schön dem Kunden einfach eine URL wie z.B. http://meinedomain.de/referenzen.html#musterfirma zuzuschicken, und sobald sich die Seite lädt springt sein Browser direkt zu dem gewolltem Eintrag und blendet den besagten Punkt im Accordion automatisch ein? Natürlich wäre es das ;)
Man(n) hat es wirklich nicht einfach. Seit knapp einem Jahr hadere ich nun schon mit mir, was denn nach meinem jetzigen Mittelmaß-PC Anno 2006 Einzug in mein Arbeitszimmer halten sollte.
Eigentlich stand mein Entschluss ja schon fest: Bei der nächsten iMac-Neuauflage wollte ich zuschlagen! Doch nun plagen mich doch wieder Zweifel. Nicht das mich ein iMac nicht reizen würde, ich frage mich viel eher ob er wirklich dem entspricht wie ich mir meinen Workflow vorstelle? Das beschränkt sich nicht auf den iMac, sondern eben dessen Betriebssystem OSX.
Ich glaube OSX ist ein tolles OS, doch passt es auf meine Vorstellung von einem Betriebssystem? Ich bin mit Windows aufgewachsen. Mein erster PC kam mit Windows 95 daher, und nun bin ich auf Windows XP hängengeblieben. Experimente in das Linux-Lager schlugen immer wieder fehl, ich bin und werde wohl einfach nie ein Console-Junkie, und auch wenn Ubuntu eine schöne GUI bietet, irgendwann kommt man doch immer in ein Konfigurations-Wirwar. Ubuntu habe ich gefühlte 80x installiert, und erwischte mich dabei am Ende doch immer wieder in irgendwelchen Geek-Foren wie ich gerade wieder die wildesten Befehle irgendwie kombinieren musste weil zu einem Programm mal wieder keine ordentliche GUI vorhanden war.
Greasemonkey ist fast schon ein Must-Have für Firefox. Mit diesem kleinen Plugin kann man ohne große Probleme bereits bestehende (fremde) Seiten mit nützlichen Funktionen nachträglich erweitern.
Im Prinzip steckt dahinter nichts als ein wenig Custom-JavaScript was beim aufrufen der Seite automatisch ausgeführt werden kann und somit den DOM der Seite nachträglich manipulieren kann. Neben der bestehenden Datenbank mit Greasemonkey-Scripten ist es natürlich auch interessant selber Hand anzulegen. Oft hat man Seiten die man relativ häufig benutzt, bei denen man sich aber die eine oder andere Funktion wünscht die noch fehlt. Beispiele wären z.B. das nachrüsten einer Tabellensortierung oder auch das verlinken von Geocaching-Tags auf Flickr.
Heute habe ich einen Weg entdeckt um auch in Greasemonkey die Features und Plugins von jQuery nutzen zu können. Alternativ kann natürlich auch folgende URL zum jeweils aktuellem Core genutzt werden: http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1/jquery.js. Sehr nützlich wie ich finde, denn so ist es nur noch ein Katzensprung bis zum eigenem Userscript.
Durch das duplizieren der ersten Zeilen kann man natürlich auch noch weitere JavaScript-Dateien mit ins Boot holen, also z.B. auch jQuery-Plugins auf die man dann im Customcode zugreifen kann.
Suchmaschinenoptimierung ist seit einiger Zeit ja das Thema im Netz wenn es um die Generierung von Traffic geht. Dabei unterscheidet man grob zwischen zwei Optimierungsbereichen:
- Der OnPage-Optimierung
- Der Off-Page Optimierung
Die OnPage-Optimierung betrifft alles was man selber an der Seite ändern bzw. optimieren kann, also den Quelltext, Metatags, Ladezeiten/Dateigrößen, URLs usw., während die OffPage-Optimierung all das betrifft was man von externen Seiten tuen kann um der eigenen Seite einen Rankingbonus zu verschaffen. Die OffPage-Optimierung besteht damit wohl zu 99.9% aus Linkbuilding ;)
Nun ist mir schon oft aufgefallen das viele Seitenbetreiber unendlich lange an ihrem HTML-Gerüst herumschrauben. Da werden die wichtigsten Keywords in <h1 /> gewrapped, Alt-Attribute für gewagte Keyword-Kombinationen missbraucht und möglichst alles genau so gestrickt wie es der letzte SEO-Artikel empfohlen hat (z.B. auch: immer alle wichtigen Wörter in <strong />. Ist man dann fertig mit diesen Optimierungen liest man plötzlich einen neuen Artikel der besagt das <h1 /> ja gar nicht mehr gewertet wird und nun <h2 /> der neue Schlüssel zum Glück wäre. Also fängt man von vorne an und strickt seine Seite zumindest Codetechnisch nochmal um, und vergisst dabei gerne auch die Semantik.
An den URLs wird auch oft bis zur Vergasung geschraubt. Möglichst sollte jedes erdenkliche Keyword darin vorkommen. Doch sollen jetzt Ordner oder doch .html-Dateien von mod_rewrite vorgegaukelt werden?
Viele Mythen ranken sich um die OnPage-Optimierung, und am Ende stelle ich für mich folgendes Fest: Simples und gutes Handwerk ist immer noch die beste Medizin. Es gibt keine Pauschalaussagen für die Bewertung von einzelnen HTML-Tags oder URLs. Macht die Seite einfach so wie ihr sie für eure User schreiben würdet. Setzt die semantisch korrekten Tags und nicht die die im letzten SEO-Ratgeber als Wunderwaffe ausgezeichnet wurden.
Ich habe schon so einige Seiten hin und her optimiert, doch nie sind mir große Sprünge im Ranking aufgefallen die auf eine solche Änderung zurückzuführen sein könnten. Es zählt also einzig und allein die allgemeine Zugänglichkeit. Am Ende ist das Hauptkriterium dann meist eh die Anzahl und Qualität der Backlinks… eine reine OnPage-Optimierung trägt ohne eine gewisse Masse an Backlinks (und die unterschätzt man meistens) nur sehr begrenzt Früchte.
So ein QR-Code (quick response = schnelle Antwort) ist schon eine feine Sache: Man kann digitale Daten leicht analog verfügbar machen, die wiederum aber auch wieder leicht von jedem digitalisiert werden können.
Ein Beispiel: Ihr seid ein Veranstalter und druckt gerade das Poster für euer nächstes großes Event. Warum nicht in eine Ecke des Posters ein QR integrieren das alle Details zum Event enthält. Interessierte können mit einem Decoder nun Quasi im vorbeigehen ein Foto vom QR-Code machen und die Message dahinter bequem digital abspeichern und später wieder aufrufen oder weiterschicken.
